Die Eröffnungsvarianten im Schach

Königsindisch, Caro-Kann, Sizilianisch, das sind die Namen bekannter Schacheröffnungen. Hier wird gezeigt, wie sie funktionieren. Die Hauptvarianten der Eröffnungen werden seit Hunderten von Jahren gespielt. Dennoch passiert jeden Tag Neues. Man sieht in Grossmeisterturnieren ständig neue Züge, die sogenannten Neuerungen. Die Spieler erforschen und analysieren solche Neuerungen in der häuslichen Vorbereitung.

Man unterteilt die Eröffnungen grob in fünf Gruppen, die sich nach dem ersten Zug von Weiss und Schwarz ergeben. Jede Einteilung von Eröffnungen ist der Mode unterworfen und veraltet unweigerlich. Dennoch hat sich die nachfolgende Struktur erhalten, auch wenn ihre Gewichtung eher den Eröffnungsmoden von vor 100 Jahren entspricht:

ZügeGruppeEröffnungen
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 Sf6
1.d4 d5 2.c4 c6
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Nf3 Nf6 4.Nc3 e6
1.d4 d5 2.Nf3 Nf6 3.Bf4 c5 4.e3 Nc6 5.c3 e6
Geschlossene Spiele Damengambit Orthodox
Slawisches Damengambit
Halbslawisch
Damenbauernspiel
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bc4 Bc5
1.e4 e5 2.f4
1.e4 e5 2.Nf3 Nf6
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6
Offene Spiele Italienisch
Königsgambit
Russisch
Spanisch
1.e4 c5
1.e4 e6
1.e4 c6
1.e4 d6 2.d4 Nf6 3.Nc3 g6
1.e4 d5
1.e4 Nf6
Halboffene Spiele Sizilianisch
Französisch
Caro-Kann
Pirc
Skandinavisch
Aljechin-Verteidigung
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nc3 Bb4 Halbgeschlossene Spiele Nimzo-Indisch